Home
Aktuelles
Vita
Repertoire
Audio
Video
Trailer
Konzerte
Presse
Download
Impressum
Kontakt
Gästebuch
Links



  

  

 
 

Großartige Matinee´-Auftakt zum 1. Kammerkonzert „Melodien zum Träumen” im Opus, Theater Hagen

 

"Nach dieser Darbietung hatte das Cello-Duo „Tête à Tête”, Melinda Riebau und Katrin Geelvink seinen gefeierten Auftritt. Mit einer amüsanten Form musikalischen Kabaretts wussten die beiden zu begeistern.

       
Cellistinnen spielten  
                                 – und sangen
  

Sie interpretierten das Konzert-Motto auf ihre Weise: In kleinen Szenen mit Musik, gesprochenen Dialogen und Gesang ging es um den Traum zweier Orchestermusikerinnen von der Karriere als Opernbühnenstars. Die beiden Mitglieder des Philharmonischen Orchesters nahmen dabei die – aus eigener Erfahrung bekannten – kleineren und größeren Sorgen von Orchestermusikern aufs Korn.


Es erklangen berühmte Melodien aus Oper und Konzert, etwa drei Sätze aus der Carmen-Suite in Bearbeitung von Martin Gerigk, von dem auch die übrigen Bearbeitungen stammten. „Ich wollt’, ich wär’ ein großer Opernstar”, sangen
(!) die Cellistinnen, während sie gleichzeitig spielten – und überzeugten mit beidem. Die Darbietung mündete in eine stimmungsvolle Interpretation von „Summertime”. Furios. Vor dem Ansturm des Publikums, das die beiden nach der Vorstellung belagerte, konnten sich die Musikerinnen kaum retten."

 

        Westfälische Rundschau, 02.09.08
 

 

Cello-Duo „Tete a Tete“ im Hasper Hammer

 

Haspe „Ich bin die Küche und sie serviert.“ So beschreibt Melinda Riebau die Rollenverteilung zwischen ihr und der Kollegin Katrin Geelvink. Das Resultat ist ein perfektes musikalisches Menü. „Tête à Tête“ nennt sich der Genuss.

Draußen qualmen Grills, strahlt die Abendsonne über Würstchen-Partys. Drinnen, im halbdunklen Hasper Hammer, gibt es Schinken-Stullen, Käsespieße, ein Glas Wein und „Tête à Tête“. Bei diesem musikalischen Zwiegespräch Gast zu sein, ist auch an einem solch formidablen Frühsommerabend die richtige Entscheidung.

Ein Cello-Duo macht Station auf der Kleinkunstbühne. Zwei Damen, die normalerweise im Orchestergraben des Hagener Stadttheaters sitzen, treten auf. Weil „Graben nach Grab klingt“ träumen beide Symphonieorchester-Mitglieder von einer Bühnenstar-Karriere. Was dem Publikum mittels beschwingter Arrangements, erfrischender Dialoge und unerwartet ausgereiftem Gesang vermittelt wird.

Ein Potpourri der besonderen Art

Das abwechslungsreiche musikalische Repertoire erstreckt sich von Klassik über Jazz bis zum Blues. Der „Orchestergraben-Blues“ stimmt aber nicht traurig, sondern er erheitert und begeistert genauso wie die Zigeunerweisen, die auf die gebürtige Siebenbürgenerin Melinda Riebau zugeschnitten sind. Bei anderen Stücken steht Katrin Geelvink, groß geworden in der Pfalz, mehr im Fokus. Dann „serviert“ die temperamentvolle Blondine, was die ebenfalls schon mit Preisen dekorierte Kollegin in der musikalischen Küche „angerichtet“ hat. Die Kost ist überaus bekömmlich.

An einem solch schönen Abend darf Gershwins „Summertime“ nicht fehlen. Schade nur, dass dieser Evergreen für Abschied steht: Tête à Tête macht Sommerpause.

Andererseits gibt es damit wenigstens einen Grund, sich jetzt schon auf den Herbst zu freuen.

        

Westfalenpost, 07.06.10

 

     

 

info@celloduo-web.de